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Zelig Klossner

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Höhere Sachbezugswerte und Beitragssätze, die Änderung der Minijobgrenze, der Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns und weitere wichtige Neuerungen: Zum Jahreswechsel 2026 ändert sich im Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbereich wieder einiges. Wir haben die wichtigsten Änderungen im Bereich Lohnsteuer und Sozialversicherung 2026 für Sie zusammengefasst.

Die einheitlichen Beitragsbemessungsgrenzen steigen zum 1.1.2026

Die Beitragsbemessungsgrenzen sind Einkommensobergrenzen. Bis zu diesen Grenzen müssen Arbeitgebende das Bruttoarbeitsentgelt ihrer Beschäftigten in den einzelnen Versicherungszweigen zur Berechnung der Beiträge heranziehen. Auch für Ihre eigenen Bezüge gelten die Beitragsbemessungsgrenzen. Der Teil des Entgelts, der die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, ist nicht mehr beitragspflichtig.

Krankenversicherung und Pflegeversicherung haben im gesamten Bundesgebiet eine einheitliche Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Sie entspricht der besonderen Jahresarbeitsentgeltgrenze. Auch die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung unterscheidet sich seit dem 1.1.2025 im Osten und Westen Deutschlands nicht mehr.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, die Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung jährlich neu festzulegen. Die Berechnung orientiert sich an der Entwicklung der Einkommen. Zum 1.1.2026 steigen die Beitragsbemessungsgrenzen darum erneut wie folgt:

Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung 2026 für alle Bundesländer

Kranken- und Pflegeversicherung:

  • 69.750 Euro (jährlich)
  • 5.812,50 Euro (monatlich)

Renten- und Arbeitslosenversicherung:

  • 101.400 Euro (jährlich)
  • 8.450 Euro (monatlich)

Beispiel: Hier steigen die Sozialversicherungsbeiträge 2026

Einer Ihrer (freiwillig gesetzlich) versicherten Mitarbeiter hat im Jahr 2025 monatlich 7.500 Euro brutto verdient, im Jahr 2026 wird er dasselbe erhalten. Die Beitragsbelastung für Sie und den Beschäftigten steigt 2026 folgendermaßen an:

  • Die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung haben Sie im Jahr 2025 aus einem Entgelt von maximal 5.512,50 Euro berechnet. Im Jahr 2026 berechnen Sie die Beiträge aus 5.812,50 Euro. Ohne Berücksichtigung des kassenindividuellen Zusatzbeitragssatzes, den der Mitarbeiter allein zahlt, betrug der Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung vergangenes Jahr 804,83 Euro. Er steigt 2026 auf 848,63 Euro.
  • Die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge in der Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung haben Sie im Jahr 2025 aus monatlich 7.500 Euro berechnet und dabei bleibt es auch im Jahr 2026, da hier die neue BBG gar nicht erreicht wird.

Auch die Bezugsgrößen werden angehoben

Die Bezugsgrößen sind beispielsweise für bestimmte Auszubildende (Praktikanten) notwendig, die kein Arbeitsentgelt erhalten. Diese Beschäftigten sind auch ohne Bezug von Arbeitsentgelt in allen Zweigen der Sozialversicherung versicherungspflichtig.

Die Beiträge zur Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung errechnen sich aus einer Mindestbeitragsbemessungsgrundlage, die 1 Prozent der aktuellen Bezugsgröße beträgt.

Auch bei den Bezugsgrößen wurde die Rechtskreistrennung zum 1.1.2025 aufgehoben. Seit dem 1.1.2025 gilt nur noch eine einzige Bezugsgröße für sämtliche Versicherungszweige und Bundesländer. Sie betrug im Jahr 2025 44.940 Euro jährlich beziehungsweise 3.745 Euro monatlich und steigt im Jahr 2026 an.

Bezugsgrößen für 2026

  • Für Ost und West – Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung einheitlich jährlich: 47.460 Euro.
  • Für Ost und West – Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung einheitlich monatlich: 3.955 Euro.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenzen steigen – einige Mitarbeiter werden wieder versicherungspflichtig

Die aktuellen Jahresarbeitsentgeltgrenzen sind notwendig, um die Versicherungspflicht der Beschäftigten (sowie der Arbeitgeber, falls Versicherungspflicht besteht) zu prüfen. Sie spielen vor allem in zwei Fällen eine Rolle:

  • Wenn neue Mitarbeiter eingestellt werden: Vereinbaren Sie ein Entgelt mit Beschäftigten, müssen Sie beurteilen können, ob der Mitarbeiter versicherungsfrei oder versicherungspflichtig sein wird. Zudem erwarten vor allem Berufsanfänger hier unter Umständen eine kurze Beratung von Ihnen.
  • Zum Jahreswechsel: Mitarbeiter sind ab dem 1.1.2026 in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungsfrei, wenn ihr regelmäßiges Jahresentgelt in 2025 die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2025 überstieg und ihr voraussichtliches, vom Arbeitgeber gewissenhaft geschätztes Jahresarbeitsentgelt 2026 die erhöhte Jahresarbeitsentgeltgrenze 2026 überschreitet.

 

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Die Ausgangslage mit 60: Mehr Kapital, kürzerer Anlagehorizont

Mit 60 verändert sich der Blick auf Geldanlagen grundlegend. Das Erwerbseinkommen fällt bald weg oder ist bereits durch den Ruhestand ersetzt. Gleichzeitig rücken die eigenen Ersparnisse in den Mittelpunkt, weil sie zusammen mit AHV und Pensionskasse den Lebensstandard sichern sollen.

Vielleicht hast du gerade einen grösseren Betrag aus der Pensionskasse, der Säule 3a, einer Erbschaft oder dem Verkauf von Vermögenswerten erhalten. Vielleicht hast du auch schon ein Wertschriftendepot und möchtest es auf deine neue Lebensphase ausrichten. In beiden Fällen gilt: Eine klare Strategie ist entscheidend, um dein Vermögen sicher und effizient einzusetzen.

Die Versuchung ist gross, Geld einfach sicher zu „parken“. Doch dabei droht ein anderes Risiko: die schleichende Entwertung durch Inflation und fehlende Rendite.

Was die Situation ab 60 besonders macht:

  • Mehr Vermögen auf einmal – Kapitalbezug, Auszahlungen aus der 3. Säule oder Erbschaften schaffen Spielraum, erfordern aber auch eine klare Strategie.
  • Kürzerer Anlagehorizont – grosse Verluste kurz vor oder nach der Pensionierung sind schwer auszugleichen.
  • Einnahmenlücke – AHV und Pensionskasse decken oft nur 60–70 % des letzten Lohns, bei höheren Einkommen noch weniger.
  • Neue Ausgabenschwerpunkte – etwa Gesundheit, Reisen oder Hobbys – oft höher als im Erwerbsleben.
  • Liquiditätsbedarf – planbare Auszahlungen und ein Puffer für 2–3 Jahre sichern den Alltag auch bei Marktschwankungen.

Warum sich Investieren auch im Ruhestand noch lohnt

Viele denken: „Mit 60 ist man zu alt, um noch mit dem Investieren zu starten.“ Doch 60 ist heute längst kein „hohes Alter“ mehr. Die Lebenserwartung liegt in der Schweiz bei über 83 Jahren. Wer gesund ist, plant also oft mit weiteren 25–30 Jahren. Das ist genug Zeit, damit sich eine kluge, altersgerechte Anlagestrategie lohnt.

Wichtig: Mit 60+ investierst du nicht mehr so wie mit 30. Der Fokus verschiebt sich. Von maximalem Wachstum hin zu einer Balance aus Ertrag, Sicherheit und planbaren Auszahlungen. Selbst mit kürzerem Anlagehorizont gibt es überzeugende Gründe, weiter zu investieren – vorausgesetzt, du gehst strategisch vor.

Deine Vorteile, wenn du auch mit 60+ noch investierst

  • Kaufkraft erhalten: Inflation frisst langfristig Kaufkraft, selbst bei moderaten 2 % pro Jahr. Ohne Rendite verliert dein Kapital über 20 Jahre rund ein Drittel seines Werts.
  • Rendite nutzen: Auch defensive Anlagen können 3–4 % Rendite bringen. Das reicht, um Vermögen zu erhalten oder sogar leicht zu steigern – selbst bei regelmässigen Entnahmen.
  • Planbare Auszahlungen: Mit einem klaren Entnahmeplan und einem Cash-Puffer für 2–3 Jahre lassen sich Marktschwankungen überbrücken, ohne in Panik verkaufen zu müssen.
  • Flexibilität und Vererbbarkeit: Investiertes Kapital bleibt anpassbar und kann vererbt werden – anders als eine reine Rente.
  • Sicherheit durch Struktur: Wahre Sicherheit kommt nicht vom „alles Cash halten“, sondern vom richtigen Mix aus Liquidität, stabilen Erträgen und globaler Diversifikation.

Grundprinzipien beim Investieren ab 60

Da wir nun wissen, warum Investieren ab 60 weiterhin Sinn macht, geht es im nächsten Schritt darum, wie du es richtig angehst. Ab 60 gelten beim Investieren nämlich ein paar besondere Spielregeln. Das Ziel ist nicht mehr ausschliesslich, Vermögen aufzubauen sondern es so einzusetzen, dass es dir ein Leben lang reicht, planbare Auszahlungen ermöglicht und gleichzeitig seine Kaufkraft behält.

1. Sicherheit und Wachstum ausbalancieren
Mit 60 willst du grosse Verluste vermeiden – aber auch nicht auf Rendite verzichten. Ein zu grosser Sicherheitsfokus (alles auf dem Sparkonto) führt langfristig zu Kaufkraftverlust durch Inflation. Ein zu hohes Risiko kann dagegen in einer Börsenflaute schmerzhaft werden. Die Lösung liegt in einer ausgewogenen Mischung.

2. Liquidität sicherstellen
Plane einen Cash-Puffer für 2–3 Jahresausgaben. So musst du in schwachen Börsenphasen keine Verluste realisieren, um laufende Kosten zu decken. Der Rest deines Vermögens kann investiert bleiben und weiter arbeiten.

3. Breite Diversifikation
Verteile dein Geld über verschiedene Anlageklassen – z. B. Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe – und geografische Regionen. Das senkt das Risiko, dass eine einzelne Wirtschaft oder ein Markt dein gesamtes Vermögen gefährdet.

4. Schweiz-Fokus vs. global anlegen
Wenn dein Lebensunterhalt stark vom Schweizer Franken abhängt, kann ein grösserer Anteil an Schweizer Anlagen helfen, Währungsrisiken zu reduzieren. Gleichzeitig sorgt ein globaler Mix für mehr Wachstumschancen und Risikostreuung.

5. Steueroptimierung nicht vergessen
Gerade im Ruhestand kannst du mit einer klugen Entnahme- und Anlageplanung Steuern sparen. Das heisst: Kapital staffeln, Erträge steuereffizient reinvestieren und Auszahlungen strategisch planen.

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Wie heisst es doch so schön – «bei den Reichen lernt man sparen». Und Vermögen aufbauen. Und das funktioniert im heutigen Tiefzinsumfeld am besten mit Geldanlagen. Dies weiss Finanzblogger, Comic Shop-Inhaber und Self-made Millionär Thomas (25) schon lange. Heute verrät er, worauf es für ihn beim Vermögensaufbau am meisten ankommt.

«Sparkojote» Thomas B. Kovacs ist erst zarte 25 Jahre alt und schon jetzt Millionär – und das ohne finanzielle Unterstützung Dritter. Wie er das geschafft hat? Mit Fleiss, Geduld und, wie er sagt, auch einer Portion Glück. Neben dem E-Commerce-Business, welches er betreibt, ist das Geldanlegen an der Börse sein wichtigstes Instrument zum Aufbau von Vermögen. Was ist dabei für ihn wohl – besonders für Anfänger – das Entscheidende? Darauf hat der «Sparkojote» eine klare Meinung: «Es ist einfach wichtig, dass man irgendwo mal anfängt, ganz egal wo und wann. Wichtig sind dabei Attribute wie Durchhaltevermögen und starker Wille, sowie die Ambitionen sich weiterzuentwickeln. Ausserdem sollte man sich nicht davor scheuen neue Dinge auszuprobieren, ganz egal was andere dazu vielleicht sagen mögen.»

Und nun kommen wir zu den Tipps.

Tipp 1: Anlegen für die dritte Säule

Allen voran ist es für den Vermögensaufbau wichtig, dass man sich eine dritte Säule anspart und diese maximal befüllt. Denn die Renten sinken, die Lebenserwartung steigt. Sorgt man nicht rechtzeitig vor, muss man durch die Vorsorgelücke nach der Pensionierung (meist hat man dann nur noch ca. 60 Prozent des gewohnten Einkommens) sehr wahrscheinlich kürzertreten. Damit das nicht passiert, ist das Wertschriftensparen mit (wenn es das persönliche Risikoprofil erlaubt) einem möglichst hohen Aktienanteil zu empfehlen. Denn nur noch beim Sparen mit Anlagen winken heute noch wirklich attraktive Renditechancen. Auf dem klassischen Sparen-3 Konto holt man indes nicht mehr sehr viel aus seinem Vermögen heraus.

Tipp 2: Nur Geld anlegen, auf das man wirklich verzichten kann

Ganz gleich, wie man als Anlegerin oder Anleger sein Geld investiert – man sollte nur die Summe anlegen, auf die man nach reichlichen Überlegungen mindestens gute 5 Jahre lang verzichten könnte. Ein Beispiel: Wer weiss, dass er in den kommenden Monaten einen Umzug plant und dann Geld für neue Möbel benötigen wird, sollte die jeweilige Summe entsprechend nicht anlegen. Denn beim erfolgreichen Vermögensaufbau und einer guten Anlagestrategie hängt viel davon ab, wie lange das Geld auf dem Anlagekonto verbleibt. Im Gegensatz zu einer kurzen Zeitspanne ist bei einem langen Anlagehoriziont (z.B. 15-20 Jahre) eine negative Rendite – zumindest statistisch gesehen –beinahe unmöglich. Wer also eine hohe Rendite anstrebt, sollte sich Zeit nehmen.

Tipp 3: Nicht alles auf das gleiche Pferd setzen

Werfen Sie Ihre gesamte Sparquote nicht in einen einzigen Topf – sprich, verteilen Sie Ihr Anlagevermögen auf verschiedene Bereiche. Dafür sind beispielsweise Exchange-Traded Funds (ETFs) besonders gut geeignet. In solchen börsengehandelten Fonds ist ein breites Spektrum an Unternehmen aus verschiedenen Weltregionen und Branchen enthalten. Dies minimiert das Risiko. Ein Beispiel: Bei einem Börsencrash verliert jemand, der ausschliesslich auf ein einziges US-Fintech-Unternehmen (z.B. Apple, Meta oder Nintendo) gesetzt hat unter Umständen alles. Jemand, der hingegen noch über Titel aus der Lebensmittel- oder Pharmabranche im Portfolio (oder im Fonds) verfügt, fährt dank dieser Diversifikation womöglich weiterhin gut. Generell kann man sich um das Risiko zu minimieren auch an die 70/30-Regel als möglichen Richtwert halten: nach dieser Regel würde man zu rund 70 Prozent in Titel aus Industriestaaten und zu 30 Prozent in Aktien aus Schwellenländern investieren. Die Höhe der monatlichen Einzahlungen bestimmt dabei jeder individuell. Wichtig ist, dass man nur so viel monatlich anlegt, wie es die eigene Sparquote erlaubt.

Tipp 4: Die Kosten der Geldanlage im Auge behalten

Prüfen Sie bevor Sie anlegen, wie hoch die Depotführungsgebühren und die Gebühren für eine Kauforder sind. Sollten die Gebühren den Ertrag neutralisieren, lohnt es sich über einen Wechsel des Anbieters nachzudenken. Nur so lässt sich langfristig eine hohe Rendite erzielen.

Tipp 5: Kostenlose Vorsorge- und Zinseszinsrechner ausprobieren

Probieren Sie mit einem Vorsorge-Rechner oder einem Zinseszinsrechner einmal selbst aus, was es in Zahlen bedeutet, wenn der Zins, den Sie auf Ihr Vermögen erhalten, über die Jahre exponentiell wächst. Was «exponentiell» heisst, wissen die meisten, können es jedoch oft nur schwer aufs ‚echte Leben‘ übertragen. Wenn Sie dies jedoch einmal durchgerechnet haben, verstehen Sie, wieso es auf allen Finanzblogs immer und immer wieder heisst, dass der lange Anlagehorizont beim Vermögensaufbau wichtig ist. Es ist tatsächlich so: der Zinseszinseffekt kann vor allem nach mehreren Jahren sein Potential voll entfalten.

Tipp 6: Gerade als Anfänger wählerisch sein

Seien Sie am Anfang Ihrer Anlagelaufbahn selektiv bei der Wahl Ihrer Geldanlage(n). Sammeln Sie also nicht zu viele verschiedene Anlageklassen aufs Mal an. Niemand hat gesagt, dass Sie sofort ETFs, Kryptowährungen, Rohstoffe, Immobilien & Co. und mehr in Ihrem Portfolio haben müssen. Gehen Sie besser eins nach dem anderen an und beobachten Sie über einige Zeit, wie sich eine bestimmte Anlage entwickelt. So bekommen Sie ein gutes Gespür für jede Anlageklasse und sammeln wertvolles Know-how. Überstürzen Sie nichts – denn zu viel aufs Mal kann auch überfordern. Vermeiden Sie dank einem «Step-by-Step»-Vorgehen lieber die Gefahr einer schlechten Erfahrung und der damit einhergehenden Abbruchwahrscheinlichkeit.

Tipp 7: Weniger Emotionen – mehr Regeln

Geld ist für viele Menschen ein sehr emotionales Thema: es bestimmt, was wir uns im Alltag leisten können, wo wir Ferien machen und vieles mehr. Bewahren Sie beim Anlegen jedoch trotzdem (oder gerade deshalb) einen kühlen Kopf. Setzen Sie sich Regeln und investieren Sie Ihr Geld rational, nicht emotional. Beispielsweise können Sie es zur Regel machen, jeden Monat 200 Franken zu investieren – ganz gleich, wie die Situation an der Börse zu einem bestimmten Zeitpunkt aussehen mag. Es gibt nicht den idealen Startzeitpunkt fürs Anlegen. Und: bei Wertschwankungen sollten Sie sich auch nicht sofort von einer Anlage verabschieden. In den meisten Fällen lohnt es sich, die «Auf- und Abs» möglichst emotionslos «auszusitzen». Agieren Sie also nach von Ihnen selbst gesetzten Regeln und passen Sie diese über die Jahre Ihrer finanziellen Situation entsprechend an.

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Reiche in der Schweiz

von Zelig Klossner

Glücksfall oder Feindbild?

Die Schweiz ist ein Land der Reichen und Superreichen – noch nie gab es hierzulande so viele Milliardäre. Was tun diese Vermögenden fürs Land?

Die Schweiz gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Doch das Geld ist sehr ungleich verteilt: Das reichste Prozent besitzt mit 45 Prozent fast die Hälfte des gesamten Vermögens. Zugleich bezahlen die Reichen einen Grossteil der Steuern. Welche Bedeutung haben die Reichen für die Schweiz? Was ist ihre Verantwortung? Und gefährdet die ungleiche Verteilung den sozialen Frieden? Weltweit und auch in der Schweiz nimmt der Druck auf die Reichen zu.

Reichtum ist ein relativer Begriff. Im weltweiten Vergleich gelten wohl die meisten Schweizerinnen und Schweizer als reich. Dennoch gibt es in der Schweiz gemäss Caritas 700’000 Armutsbetroffene, die zu wenig Geld haben für Krankenkasse, angemessenen Wohnraum oder Gesundheitskosten. Eine klare Definition von «reich» gibt es nicht.

Wie beantworten Superreiche selbst die Frage nach dem «reich sein»?

Als Jugendlicher dachte Sergio Ermotti, dass er reich sei, wenn er mal ein Jahreseinkommen von 50’000 bis 60’000 Franken hätte. Heute sieht er das anders. «Ich glaube, man ist reich, wenn man es sich leisten kann, nicht zu arbeiten.» Karin Stüber macht Reichtum eher am Einkommen als am Vermögen fest, denn darüber könne man verfügen. «In der Schweiz gehört man mit einem Jahreseinkommen von einer halben Million zu den gut situierten, aber für reich braucht man dann doch eine ganze Million», sagt sie. Und für den Unternehmer Tobias Reichmuth ist man ab einem Vermögen von 10 Millionen Franken reich. «Ab diesem Betrag konnte ich mir so ziemlich alles ermöglichen oder tun und lassen, was ich wollte.»

Bei vielen Banken gelten Kundinnen und Kunden ab einem Nettovermögen von 1 Million Franken als vermögend. Fast 400’000 Steuerpflichtige gehören zur Gruppe der «Millionäre». Um zum reichsten 1 Prozent der Bevölkerung zu gehören, braucht man indes gut 8 Millionen.

Von insgesamt über fünf Millionen Steuerpflichtigen gehören nur gut 40’000 zum reichsten 1 Prozent. Sie besitzen zusammen fast die Hälfte (45 %) aller Vermögen, während sich am anderen Ende der Skala knapp zwei Drittel (62 %) der Steuerpflichtigen nur rund 3 % des Vermögens teilen.

Was Superreiche übers Reichsein sagen

Sergio Ermotti sagt, er wäre auch ohne Geld glücklich – aber Geld mache unabhängig und gebe Ruhe. «Ich mache und sage, was ich will. Und ich kann mir eine gute Lebensqualität leisten. Gleichzeitig schaue ich, dass auch die Menschen in meinem Umfeld ein gutes Leben haben.»

Erbin Stüber ist an der Goldküste in Zürich aufgewachsen und dorthin zurückgekehrt. Sie hat sich ihr Haus direkt neben dem ihrer Eltern bauen lassen. In ihrem Zuhause sucht man jedoch vergeblich nach Prunk und Protz. Die studierte Sprachwissenschaftlerin schätzt geistigen Reichtum – etwa Kunst und eine Orgel im Wert von einer Drittelmillion.

Reichmuth ist neuerdings Jachtbesitzer und geht mit seiner Oldtimer-Jacht auf Weltreise. «Ich verstehe Neid überhaupt nicht. Jeder, der auch eine Jacht will – ja, do something about it», sagt der Selfmade-Multimillionär.

Wer zum reichsten Prozent gehört, hat im Schnitt ein Vermögen von 20 Millionen. Das unterste Fünftel (22 %) hat dagegen gar kein Vermögen. Ökonomin Isabel Martinez, Expertin für Verteilungsfragen, sagt dazu: «Das Vermögen ist in der Schweiz im internationalen Vergleich sehr ungleich verteilt.» Diese Entwicklung habe sich in den letzten Jahren nochmals verschärft, da die höchsten Vermögen sehr stark gewachsen seien.

Was tun die Reichen für die Schweiz?

Die Reichen tragen erheblich zum Staatshaushalt bei. Die reichsten 10 % der Vermögenden zahlen rund 86 % der Vermögenssteuer, und die 10 % der Bestverdienenden stellen 53 % der Einkommenssteuer, was 31.6 Milliarden Franken im Jahr 2020 ausmacht – etwa ein Viertel aller Steuereinnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden.

«In einem progressiven Steuersystem zahlen die Reichen mehr Steuern als die Armen», sagt Isabel Martinez. «Das ist ein Verfassungsgrundsatz, der so gewollt ist.» Es sei aber auch Ausdruck der ungleichen Verteilung: Je stärker sich Einkommen und Vermögen bei einer kleinen Gruppe konzentrieren, desto konzentrierter sei auch die Steuerlast.

Reiche Unternehmerinnen und Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, fördern Innovation und investieren in zukunftsweisende Projekte. Zudem ist die Schweiz ein führender Stiftungsstandort: Über 13’000 gemeinnützige Stiftungen verwalten 140 Milliarden und schütten jährlich rund 3 Milliarden Franken aus. Manche Reiche engagieren sich als Mäzene mit Direktspenden an Kultur, Wissenschaft, Bildung und Sportvereine. Genaue Zahlen dieser Spenden gibt es nicht, Experten schätzen den Wert auf mindestens eine Milliarde pro Jahr.

Wer protzt, provoziert

Doch Reiche sind auch Reizfiguren: Wer protzt, provoziert. Denn insgesamt werden die Reichen immer reicher, während ein Teil der Bevölkerung kaum vom wirtschaftlichen Aufschwung profitiert. Kritik richtet sich zudem gegen Praktiken, mit denen Vermögende durch Schlupflöcher ihre Steuerlast minimieren.

Studien zeigen, dass das progressive Steuersystem bei Superreichen oft nicht greift, da Kapitalerträge günstiger besteuert werden als Arbeitseinkommen. Expertinnen und Experten warnen zudem, dass Superreiche durch ihre wirtschaftliche Macht potenziell politische Entscheidungen zu ihren Gunsten beeinflussen können – ein demokratiepolitisches Problem. Ökonomin Martinez sagt dazu: «Es wird dann ein Problem, wenn eine sehr kleine, sehr vermögende Gruppe überproportionalen Einfluss auf Demokratie und Meinungsbildung nehmen kann.»

Wie viel Geld sollen Superreiche an den Staat abgeben?

Der Druck auf Vermögende nimmt zu – international werden die Forderungen nach einer höheren Besteuerung lauter. Auch in der Schweiz: Eine Initiative der Jungsozialisten nimmt reiche Erbinnen und Erben ins Visier. Die Initiative verlangt eine Bundessteuer auf Erbschaften und Schenkungen: Wer richtig viel Geld erbt, soll 50 Millionen behalten dürfen – aber auf den Rest eine Steuer von 50 Prozent bezahlen. Bund und Kantone sollen die Steuereinnahmen zweckgebunden zur Bekämpfung der Klimakrise einsetzen. Die Begründung der Juso: Weil Reiche durch ihren Lebensstil mehr CO₂ produzieren, sollen sie mehr für den Klimaschutz bezahlen.

Die Gegner warnen vor der Initiative, insbesondere befürchten sie Probleme für Familienunternehmen. Oft stecke das Vermögen in Unternehmen. Um die Steuern bezahlen zu können, müssten die Unternehmen verkauft oder zerschlagen werden. Für den Fall, dass die Initiative angenommen würde, drohen viele Reiche mit dem Wegzug ins Ausland.

Bei der Annahme der Juso-Initiative würden – sofern niemand wegzieht – gemäss Schätzungen der Universität Lausanne zwischen 2.5 und 5 Mrd. Franken zusätzlich in die Steuertöpfe von Bund, Kantonen und Gemeinden fliessen. Die Initianten selbst gehen von 6 Mrd. Franken aus.

In der Schweiz verfügen geschätzt rund 2500 Personen über ein Vermögen von mehr als 50 Millionen Franken. Insgesamt dürften sich ihre Vermögen auf rund 500 Milliarden Franken belaufen. Doch die genauen Zahlen sind umstritten: Denn bei der Berechnung der mutmasslichen Steuereinnahmen, auf welche sich der Bund stützt, wurden offenbar die weltweiten Vermögen der Pauschalbesteuerten nicht berücksichtigt. Laut einer Studie der Universität Lausanne wären 0.02 % aller Vermögen von der Initiative betroffen und innerhalb dieser Gruppe vor allem die rund 300 Haushalte mit Vermögen über ca. 200 Millionen Franken.

«Ich und meine Familie müssten die Frage des Wegzugs im Fall einer Annahme der Initiative sicherlich prüfen», meint Sergio Ermotti. Anders präsentiert sich die Lage für Karin Stüber. «Nein, im Moment nicht», sagt sie. «Mein Unternehmen hat den Hauptsitz in der Schweiz und das wird auch so bleiben. Ich bin deshalb nicht einfach frei, ins Ausland zu ziehen.» Tobias Reichmuth findet die Frage schwierig und hofft, bei Annahme der Initiative einen Weg zu finden, der ihm ermöglicht, nicht gleich ganz wegziehen zu müssen.

Dass ein Teil der Vermögenden bei Annahme der Initiative das Land verlassen würde, ist wahrscheinlich. Doch die Prognosen gehen weit auseinander. Die Vorlage kommt voraussichtlich im Herbst zur Abstimmung.

Staatsaufgaben diskutieren

Fakt ist, die Vermögen sind in der Schweiz sehr ungleich verteilt. Und die höchsten Vermögen sind in den letzten Jahren nochmals sehr stark gewachsen. Klar ist aber auch, dass in der Schweiz nebst der Staatskasse auch viele Bereiche wie Kultur, Sport und Wissenschaft vom Geld der Superreichen profitieren.

Würde die Mehrheit davon profitieren, wenn man die Reichen stärker besteuern würde?  Isabel Martinez sagt dazu: «Eine volle Staatskasse macht per se noch nicht, dass es den Leuten im Land besser geht.» Es komme darauf an, was man mit dem Geld mache. «Wir müssen diskutieren, welche Aufgaben der Staat übernehmen soll. Was kostet das und wie finanzieren wir das? Und wie wollen wir diese Finanzierungslast aufteilen?» Es sind Fragen, die die Schweiz weiter beschäftigen dürften.

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Gut die Hälfte der Schweizer Bevölkerung konnte in den letzten sechs Monaten kein Geld auf die Seite legen – trotz hohem Sparwillen. Gleichzeitig klaffen Finanzwissen, Sparabsicht und tatsächliche Umsetzung oft auseinander.

Zwar erachten 79 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer Sparen als wichtig, doch nur rund jeder zweiten Person (47 Prozent) war es möglich, im vergangenen halben Jahr tatsächlich Geld zurückzulegen. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage der Baloise und des Marktforschungsinstituts YouGov Schweiz. Als Hürden wurden besonders häufig hohe Fixkosten genannt.

Fast jede zweite sparende Person schafft es derweil, bis zu 1000 Franken monatlich beiseitezulegen. Das Bedürfnis nach Sicherheit steht dabei im Vordergrund. Am häufigsten wollen die Befragten sparen, um sich auf unvorhergesehene Ausgaben vorzubereiten. Unter 30-Jährige legen zudem auch deutlich mehr als andere Altersgruppen Geld für den Kauf von Wohneigentum auf die Seite.

Verunsicherung nimmt zu

Ein weiterer oft genannter Spargrund ist die Frühpensionierung. Über die Hälfte der Befragten wünscht sich, früher in den Ruhestand zu gehen, plant diesen aber selten konkret. Bloss 11 Prozent gaben an, aktiv darauf hinzuarbeiten. Ein Drittel hält es derweil für unrealistisch, sich eine Frühpensionierung leisten zu können.

Heute fühlen sich über die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer (57 Prozent) wohl in ihrer finanziellen Situation – mehr als die Zahl derjenigen, die Rücklagen bilden konnten. Doch der Blick in die Zukunft trübt sich: Nur 44 Prozent sehen ihrer finanziellen Lage langfristig mit Zuversicht entgegen. Am meisten verunsichern die Befragten Unsicherheiten im Vorsorgesystem sowie eine unzureichende Rente respektive Vorsorgelücken.

Fehlendes Finanzwissen

Viele sehen sich auch unzureichend vorbereitet auf die Zukunft. 60 Prozent stufen ihr eigenes Wissen in Finanzfragen als höchstens mittelmässig ein. Die Mehrheit fordert deshalb, dass finanzielle Bildung bereits in der Schule beginnt. Aktuell erfolgt die Wissensvermittlung laut Studie vor allem über Familie, Freunde oder Beraterinnen und Berater.

Für die 2025 durchgeführte repräsentative Umfrage der Baloise in Zusammenarbeit mit YouGov wurden insgesamt 2’032 Personen im Alter von 15 bis 79 Jahren aus der ganzen Schweiz befragt.

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Mit dem Reformpaket «Basel lll» ändern sich die Regeln für die Kreditvergabe. Für gewisse Hypotheken müssen Banken mehr Eigenmittel hinterlegen. Die Folgen bekommen auch einige Wohneigentümer zu spüren.

Bundesrat und Finma haben im Rahmen von «Basel III» entschieden: Ab 1. Januar 2025 müssen Banken bei der Vergabe von Hypotheken neue Regeln einhalten. Je nach Belehnung einer Hypothek müssen sie mehr oder weniger Eigenkapital hinterlegen. Die Belehnung bezeichnet die Höhe der Hypothek im Verhältnis zum Wert der Liegenschaft.

Das hat auch Folgen für einige Wohneigentümer. Ihre Hypothek könnte in Zukunft teurer werden. Es lohnt sich darum, sich rechtzeitig zu informieren.

Folgen für Eigenheimbesitzer

Heute gilt: Wer von der Bank als erstklassiges Risiko eingestuft wird, zahlt er in der Regel weniger. Daran ändert sich nichts. Günstiger wird es aber auch nicht – selbst bei tiefer Belehnung. Denn die Banken sind mit höheren Kosten für die Refinanzierung konfrontiert und sie wollen ihre Margen wieder auf das Niveau vor den Negativzinsen normalisieren. Wer dagegen nicht als erstklassiges Risiko eingestuft wird, weil seine Belehnung hoch ist, zahlt heute einen Risikozuschlag – und dieser wird je nach Belehnungshöhe steigen. Weil die Bank mehr Eigenkapital hinterlegen muss, wird sie einen höheren Zins verlangen oder die Finanzierung ablehnen.

Dazu kommt: Für die Berechnung der Eigenmittel werden künftig nicht mehr alle Zusatzsicherheiten wie beispielsweise Lebensversicherungen angerechnet. Oft führt das zu einer höheren Belehnung.

Tipp: Prüfen Sie, ob Sie die Belehnung Ihrer Hypothek verbessern können. Sprechen Sie mit Ihrer Bank, wenn Sie zum Beispiel Geld geerbt oder wertvermehrende Investitionen getätigt haben – und Ihr Eigenheim heute darum mehr Wert ist.

Folgen für Besitzer von Mehrfamilienhäusern

Teurer dürfte es vor allem für Käufer und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern werden. Die Finanzierung von Renditeimmobilien ist schon heute strenger, weil Leerstands- und Klumpenrisiken sowie mögliche Wertverluste durch höhere Hypothekarzinsen hinzukommen.

Darum finanzieren die meisten Banken maximal 75 Prozent des Kaufpreises. Diese 75-Prozent-Grenze fällt mit «Basel III». Allerdings müssen die Banken auch hier deutlich mehr Eigenkapital hinterlegen, wenn die Belehnung über 60 Prozent liegt. In so einem Fall steigen ihre Kosten stark – diese werden sie an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben und einen höheren Hypozins verlangen.

Im Beispiel in der Tabelle oben kann die Hypothek höchstens 3,425 Mio. Franken betragen, damit die Finanzierung als tragbar gilt. Der Käufer dieses Mehrfamilienhauses muss also mindestens 31,5 Prozent des Ertragswerts von 5 Mio. Franken selber aufbringen.

Tipp: Vergleichen Sie Erträge, Kosten und Risiken sorgfältig, wenn Sie über den Kauf eines Mehrfamilienhauses nachdenken oder ein Grundstück entwickeln wollen. Als Einkommensquelle eignen sich Renditeobjekte vor allem für Investorinnen und Investoren mit ausreichenden Reserven, die sich leicht verflüssigen lassen, um auch einen unerwarteten Kapitalbedarf problemlos zu decken. Weitere Tipps dazu finden Sie im kostenlosen Merkblatt.

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Was wären Sie bereit zu opfern, um Ihre Träume zu verwirklichen? Viele Menschen warten ihr ganzes Leben lang auf diesen Moment, den glücklichen Zufall, der es ihnen ermöglicht, ganz nach oben zu kommen, und man muss wachsam sein, um diese Gelegenheit nicht zu verpassen. Genau dieser Moment könnte das Katapult sein, das Sie an die Spitze bringt, aber Sie müssen auch bereit sein, das Risiko einzugehen. Was würden Sie tun, wenn Sie eine solche Gelegenheit sehen? Würden Sie sie ergreifen und sich ins Leere stürzen? Oder würden Sie in Ihrer Komfortzone bleiben und sich nach etwas anderem umsehen? Genau das ist diesem Mädchen passiert: Sie bekam eine Chance, und ihr Leben änderte sich für immer ….

Auf dem nächsten Foto sehen wir Jennifer allein in der U-Bahn, wo sie auf den Zug wartet. Es ist wirklich sehr beängstigend, ein solches Foto zu sehen: ein Mädchen so allein in der U-Bahn, wo es rundherum so dunkel ist. Es ist wie eine Szene aus einem Horrorfilm, in der ein Mörder auf der Leinwand erscheint, aber sie sieht ihn nicht kommen und versucht, vom Bildschirm aus zu schreien, damit das Mädchen reagiert. Es ist selten, dass man die U-Bahn so leer sieht, obwohl sie doch voller Menschen ist.

Estaba Sola Alli

Plötzlich begann Jennifer, sehr seltsame Dinge zu tun. Er ging zur Wand vor ihm, stützte sich mit einer Hand ab und zog mit der anderen einen Schuh aus. Nur einen Schuh. Die Leute kamen nun auch in die U-Bahn und schauten sie erstaunt an, weil sie ohne Schuhe da stand. Wenn einem die Füße vom Stehen wehtun, kann man die Schuhe ausziehen und barfuß gehen, das haben wir alle schon einmal gemacht, aber nur einen Schuh ausziehen?

Асиендо Косас Рарас

Und während alle zuschauten, begann Jennifer etwas noch Seltsameres zu tun. Plötzlich bückte er sich, hob den Schuh auf, den er ausgezogen hatte, hob seine Hand damit und begann, damit Wellen in der Luft zu machen, als wäre es ein Spielzeugflugzeug. Der Kameramann sah dies von seinem Büro aus und vergewisserte sich, dass die Kamera aufzeichnete. Der Kameramann veröffentlichte daraufhin das Video, ohne zu ahnen, dass diese Aktion Jennifers Leben für immer verändern würde.

Еще реже все время

Um herauszufinden, warum dieses Video Jennifers Leben völlig verändert hat, müssen wir ein wenig in die Zeit zurückgehen, bevor sie in diese Situation geriet. Damals war Jennifer 23 Jahre alt und lebte mit ihrem Freund Jake in einer Kleinstadt. Jennifer war schön, groß, gut aussehend und hatte einen tollen Körper. Sie wollte schon immer Schauspielerin werden, aber sie hatte einen sehr jungen Freund, der wollte, dass sie zu Hause bleibt und Kinder bekommt. Jennifer kam nie auf den Weg ihrer Träume.

Что делать с видео

Jennifer und Jake waren bereits seit zwei Jahren zusammen und galten offiziell als Paar. Jake war drei Jahre älter als Jennifer und ein sehr gut aussehender Mann. Jennifer hatte sich vom ersten Moment an in ihn verliebt, als sie ihn mit zwanzig Jahren sah, und sie hatte ihren Traum, Schauspielerin zu werden, seitdem aufgegeben. Sie zogen schnell zusammen, und die Wahrheit war, dass Jake für alles zahlte, einen guten Job hatte und sich um Jennifer kümmerte. Das Problem war nur, dass sie sich in ihrem Leben nicht erfüllt fühlte.
Jennifer war sehr verärgert darüber, dass sie ihr Schauspielstudium nicht fortsetzen konnte, und das wirkte sich auf sie aus. Manchmal arbeitete sie in Teilzeit als Hostess in einem Supermarkt, um die Rechnungen bezahlen zu können, aber das machte sie nicht glücklich. Eines Abends erzählte sie Jake, dass sie sich ihren Traum erfüllen und Schauspielerin werden wolle, aber dafür müssten sie in eine größere Stadt ziehen, da der Ort, in dem sie lebten, fast ländlich sei und es dort keine Möglichkeiten gäbe.

Als Jennifer Jake fragte, ob sie umziehen wollten, damit er seinen Traum verfolgen könne, sagte er: „Ja, er wird darum bitten, und es ist kein Problem.“ Jake sah ihn an und sagte: „Ja, das ist wahr.“ Von diesem Tag an änderte sich jedoch sein Verhalten gegenüber Jennifer, er wurde ihr gegenüber besitzergreifender, eifersüchtiger und reizbarer.

Sie begannen sich oft zu streiten, er überwachte auch ihr Handy und beschwerte sich über ihre Kleidung und ihre Haare.

Jennifer fragte Jake, was falsch daran sei, dass er sie so behandelte, denn er habe sich nie so verhalten. Er entschuldigte sich für seine hohe Arbeitsbelastung und seinen Stress und entschuldigte sich. Am selben Abend bot Jake Jennifer etwas an, das sie sehr nervös machte, und bat sie, das Baby zu behalten. Jennifer wurde blass, mit so etwas hatte sie nicht gerechnet, schließlich war ihnen beiden klar, dass es noch sehr früh war, warum war sie gekommen? Sie konnte auch während der Schwangerschaft keine Schauspielerin werden.

In den ersten Tagen nach dem Heiratsantrag war Jake äußerst aufmerksam und zärtlich zu Jennifer gewesen, etwas, das schon lange nicht mehr vorgekommen war, fast wie am Anfang ihrer Beziehung. Jennifer fand das Thema unangenehm: Sie war noch nicht bereit, Mutter zu werden, und wollte erst einmal Schauspielerin werden. Jake drängte sie immer wieder, ihr zu sagen, dass sie eine großartige Mutter sein würde und dass sie sich zu Hause um das Baby kümmern könnte, während er arbeitete. Jennifer sagte ihm, dass es nicht der richtige Zeitpunkt sei.

Jake wurde sehr wütend auf Jennifer und verbrachte ein paar Tage auf der Couch. Jennifer war sehr wütend über all das, und ihr kam eine Idee in den Sinn. Sie begannen noch im selben Jahr miteinander auszugehen, machten eine Reise nach Los Angeles und Jake sagte Jennifer sofort, dass sie in zwei Jahren dorthin ziehen würden. Es wäre perfekt für Jennifer, zu Vorsprechen zu gehen und sich dann zu überlegen, wie sie seine Frustration betäuben und ihn zum Umzug überreden könnte.

Jennifer dachte daran, Jake zu überraschen, wenn er von der Arbeit nach Hause kam. Er nahm Bilder von der Reise nach L.A. mit und erstellte ein wunderschönes Video mit Musik, Effekten und Sätzen, um sie an all die Liebe zu erinnern und daran, dass sie vor zwei Jahren dorthin gehen und dort leben wollten. Zu allem Überfluss kochte sie auch noch ein tolles Abendessen und trug ihre besten Dessous.

Daran gab es nichts auszusetzen. Jennifer arbeitete hart für ihn, war begeistert und freute sich, wenn er von der Arbeit nach Hause kam

Jennifer hatte alles vorbereitet, um Jake zu überraschen. Es war ungefähr die Zeit, zu der er normalerweise kam, und Jennifer freute sich darauf, ihn zu sehen. Eine halbe Stunde verging, und er war immer noch nicht da, und sie dachte: „Er ist sehr beschäftigt, er wird sich bestimmt verspäten.“ Jennifer sah ihn an. Es vergingen jedoch mehrere Stunden, und Jake tauchte immer noch nicht auf. Jennifer rief ihn etwa dreihundert Mal an, aber sein Handy war ausgeschaltet. Sie hatte große Angst, weil sie dachte, dass ihr etwas Schlimmes zugestoßen war, aber sie rief im Krankenhaus an, und die waren nicht einmal auf der Polizeiwache. Was sollte mit ihr geschehen?

Jennifer schlief auf der Couch ein, erschöpft von der Nervosität und dem Warten auf ihn. Das kalte Abendessen stand die ganze Nacht auf dem Tisch. Plötzlich öffnete sich die Tür, es war acht Uhr morgens, und Jake erschien, der nach Alkohol und Tabak roch.

Jennifer zuckte zusammen und rannte zu ihm, um eine Erklärung zu erhalten, aber er sagte ihr nur: „Lass mich in Ruhe“ und ging nach oben ins Bett. Jennifer konnte es nicht fassen und weinte.

Jennifer konnte nicht aufhören zu weinen, als sie auf der Couch saß. Jake hatte so etwas noch nie getan und es war alles sehr surreal. Er hatte die Arbeit verlassen und war auf eine Party gegangen, du weißt schon wohin, hatte sein Telefon ausgeschaltet und wollte den Lappen am Morgen zurückbringen. Das war untypisch für ihn. Jennifer fühlte sich wirklich schlecht, ihr Magen tat furchtbar weh, sie konnte nicht atmen, ihr war schwindelig und sie dachte, sie würde auf der Stelle sterben.

So etwas war Jennifer noch nie zuvor passiert, und sie hatte große Angst, also griff sie nach ihrem Handy und rief einen Krankenwagen. Sie war kurz vor der Ohnmacht und ihr Herz schlug mit tausend Schlägen pro Stunde. Der Krankenwagen traf ein und Jennifer wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sie mit einer akuten Panikattacke eingeliefert wurde. Jake erfuhr es erst am nächsten Morgen, als er aufwachte und sie anrief.

Als Jennifer sich beruhigte und sah, dass Jake nicht bei ihr im Krankenhaus war, wurde ihre Angst durch Wut ersetzt, und sie begann zu begreifen, was sie getan hatte. Glücklicherweise wurde sie von einem Freund begleitet, der sie nach ihrer Entlassung nach Hause fuhr. Als er nach Hause kam, war Jake da, voller Reue und flehte Jennifer an, ihm zu verzeihen und es nicht wieder zu tun, und vergoss sogar Krokodilstränen, damit sie ihn nicht verließ.

Obwohl Jake Jennifer um Vergebung bat, war es ein harter Schlag für sie, und sie konnte ihm nicht ganz verzeihen. Nach seiner Tat veränderte sich etwas in ihr und sie erkannte, dass sie ihr eigenes Glück anstreben sollte, auch wenn er etwas anderes wollte. Also suchte er den Rat seiner Mutter und traf eine wichtige Entscheidung. Sie wollte sich für ein Casting in Los Angeles bewerben, und wenn sie erwischt würde, könnte er mit ihr gehen, andernfalls würden sie sich trennen.

Jennifer hatte eine sehr wichtige Entscheidung getroffen und wollte sie auch durchziehen. Sie beschloss jedoch, Jacob nichts zu sagen, weil sie nicht wollte, dass er genauso reagierte, wie sie ihm gesagt hatte, dass jetzt nicht die Zeit für Kinder sei. Also bewarb er sich heimlich von seinem Laptop aus bei einigen Casting-Aufrufen und kaufte ein Flugticket nach Los Angeles. Alles war bereit, jetzt war es an der Zeit, herauszufinden, was er Jake erzählt hatte.

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Das folgende Rezept für eine Fußmaske ist in der Liste enthalten, da es bei der Behandlung rauer und unansehnlicher Haut an den Fersen wirksam ist.

Die Maske ist auch bei Hyperhidrose und geschwollenen Füßen wirksam. Der Zusatz von Pfefferminzextrakt in der Paste sorgt für ein erfrischendes Gefühl, während ein leichtes Kribbeln für eine wohltuende Fußmassage sorgt. Dieses Produkt soll Ihre Fersen weich und rissfrei machen.

Es wird empfohlen, diese Maske einmal pro Woche anzuwenden. Diese Behandlung sollte einmal pro Woche durchgeführt werden. Im Winter kann sie mehrmals im Monat durchgeführt werden. Im Sommer ist es wünschenswert, das Verfahren häufiger durchzuführen.

Für die Zubereitung der Maske benötigen Sie die folgenden Zutaten: Zahnpasta (vorzugsweise weiß) – 1 Esslöffel Sonnenblumenöl – 1 Teelöffel. Glycerin (1 Teelöffel). Es wird auch empfohlen, selbstklebende Folie zu verwenden. Baumwollsocken sind ebenfalls erforderlich. Die Mischung wird auf die Ferse aufgetragen, mit einer Polyäthylenfolie umwickelt, in eine Socke gesteckt und ins Bett gelegt. Nach dem Aufwachen zieht man die Socke und die Lebensmittelfolie ab und wischt das restliche Pflaster mit einer gewöhnlichen Serviette von der Ferse.

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Wenn Sie nicht schlafen können, ohne etwas oder jemanden mit dem Knie zu schlagen, sind Sie ein ruhiger und zuverlässiger Mensch. Sie sind nicht leicht zu kränken, und Sie haben keine Angst vor der Zukunft. Solche Menschen sind in der Lage, selbst in den schwierigsten Zeiten zu lächeln und sich leicht an alle Veränderungen im Leben zu gewöhnen.
Wenn Sie die meiste Zeit in der Fötusstellung schlafen, bedeutet das, dass Sie oft Schutz, Verständnis und Mitgefühl brauchen. Wenn Sie sich im Traum in der Fötusstellung zusammenrollen, bedeutet das, dass Sie sich von den Problemen der Außenwelt abkapseln. Versuchen Sie, eine Verwendung für Ihre Talente und Fähigkeiten zu finden – malen Sie Landschaften, lernen Sie tanzen, beginnen Sie einen Blog. Wenn Ihr Mann so schläft, hören Sie auf, ihn zu terrorisieren. Wenn deine Katze so schläft, ist sie eine normale Katze.
Führungspersönlichkeiten schlafen auf dem Bauch und strecken Arme und Beine in alle Richtungen aus. Solche Menschen sind impulsiv und initiativ, sie achten auf die Ordnung in der Familie und am Arbeitsplatz, ziehen es vor, alles im Voraus zu planen und mögen keine Überraschungen. Dank ihrer Beharrlichkeit und ihres Verantwortungsbewusstseins kommen diese Menschen schnell zu Erfolg und Wohlstand.
Die Gerechten und Könige schlafen auf ihrem Rücken. Du scheinst einer von ihnen zu sein. Sie sind positiv und fröhlich, gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen, und lieben heitere Gesellschaft. Bei der Arbeit sind Sie hartnäckig, stur, aber rational und sagen einem Menschen lieber die Wahrheit ins Gesicht. Meistens schlafen Männer so, aber es gibt auch „eiserne“ Damen.

Wenn Sie wie ein Soldat auf Ihrem Posten schlafen, sind Sie ein ausgeglichener Mensch, der ein Ziel im Leben hat und danach strebt. Sie mögen streng, pedantisch und anspruchsvoll sein, aber die höchsten Ansprüche stellen Sie an sich selbst.
Schlafen Sie wie ein Reiher? Sie sind ein unberechenbarer Mensch, der sich zu allen möglichen Abenteuern hinreißen lässt, und Ihre Stimmungsschwankungen versetzen andere manchmal in einen leichten Schock. Innerhalb von Minuten kann sich unheimliche Zärtlichkeit in zähneknirschende Empörung verwandeln und wieder zurück. Es fällt Ihnen oft schwer, Entscheidungen zu treffen. Im Leben und bei der Arbeit bevorzugen Sie jedoch Stabilität, Ruhe und Präzision.
Wenn Sie jedes Mal in einer neuen Position schlafen, sind Sie ein vielseitiger Mensch, der sich der Weite anpasst.

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Was wären Sie bereit zu opfern, um Ihre Träume zu verwirklichen? Viele Menschen warten ihr ganzes Leben lang auf diesen Moment, den glücklichen Zufall, der es ihnen ermöglicht, ganz nach oben zu kommen, und man muss wachsam sein, um diese Gelegenheit nicht zu verpassen. Genau dieser Moment könnte das Katapult sein, das Sie an die Spitze bringt, aber Sie müssen auch bereit sein, das Risiko einzugehen. Was würden Sie tun, wenn Sie eine solche Gelegenheit sehen? Würden Sie sie ergreifen und sich ins Leere stürzen? Oder würden Sie in Ihrer Komfortzone bleiben und sich nach etwas anderem umsehen? Genau das ist diesem Mädchen passiert: Sie bekam eine Chance, und ihr Leben änderte sich für immer ….

Auf dem nächsten Foto sehen wir Jennifer allein in der U-Bahn, wo sie auf den Zug wartet. Es ist wirklich sehr beängstigend, ein solches Foto zu sehen: ein Mädchen so allein in der U-Bahn, wo es rundherum so dunkel ist. Es ist wie eine Szene aus einem Horrorfilm, in der ein Mörder auf der Leinwand erscheint, aber sie sieht ihn nicht kommen und versucht, vom Bildschirm aus zu schreien, damit das Mädchen reagiert. Es ist selten, dass man die U-Bahn so leer sieht, obwohl sie doch voller Menschen ist.

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Plötzlich begann Jennifer, sehr seltsame Dinge zu tun. Er ging zur Wand vor ihm, stützte sich mit einer Hand ab und zog mit der anderen einen Schuh aus. Nur einen Schuh. Die Leute kamen nun auch in die U-Bahn und schauten sie erstaunt an, weil sie ohne Schuhe da stand. Wenn einem die Füße vom Stehen wehtun, kann man die Schuhe ausziehen und barfuß gehen, das haben wir alle schon einmal gemacht, aber nur einen Schuh ausziehen?

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Und während alle zuschauten, begann Jennifer etwas noch Seltsameres zu tun. Plötzlich bückte er sich, hob den Schuh auf, den er ausgezogen hatte, hob seine Hand damit und begann, damit Wellen in der Luft zu machen, als wäre es ein Spielzeugflugzeug. Der Kameramann sah dies von seinem Büro aus und vergewisserte sich, dass die Kamera aufzeichnete. Der Kameramann veröffentlichte daraufhin das Video, ohne zu ahnen, dass diese Aktion Jennifers Leben für immer verändern würde.

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Um herauszufinden, warum dieses Video Jennifers Leben völlig verändert hat, müssen wir ein wenig in die Zeit zurückgehen, bevor sie in diese Situation geriet. Damals war Jennifer 23 Jahre alt und lebte mit ihrem Freund Jake in einer Kleinstadt. Jennifer war schön, groß, gut aussehend und hatte einen tollen Körper. Sie wollte schon immer Schauspielerin werden, aber sie hatte einen sehr jungen Freund, der wollte, dass sie zu Hause bleibt und Kinder bekommt. Jennifer kam nie auf den Weg ihrer Träume.

Что делать с видео

Jennifer und Jake waren bereits seit zwei Jahren zusammen und galten offiziell als Paar. Jake war drei Jahre älter als Jennifer und ein sehr gut aussehender Mann. Jennifer hatte sich vom ersten Moment an in ihn verliebt, als sie ihn mit zwanzig Jahren sah, und sie hatte ihren Traum, Schauspielerin zu werden, seitdem aufgegeben. Sie zogen schnell zusammen, und die Wahrheit war, dass Jake für alles zahlte, einen guten Job hatte und sich um Jennifer kümmerte. Das Problem war nur, dass sie sich in ihrem Leben nicht erfüllt fühlte.
Jennifer war sehr verärgert darüber, dass sie ihr Schauspielstudium nicht fortsetzen konnte, und das wirkte sich auf sie aus. Manchmal arbeitete sie in Teilzeit als Hostess in einem Supermarkt, um die Rechnungen bezahlen zu können, aber das machte sie nicht glücklich. Eines Abends erzählte sie Jake, dass sie sich ihren Traum erfüllen und Schauspielerin werden wolle, aber dafür müssten sie in eine größere Stadt ziehen, da der Ort, in dem sie lebten, fast ländlich sei und es dort keine Möglichkeiten gäbe.

Als Jennifer Jake fragte, ob sie umziehen wollten, damit er seinen Traum verfolgen könne, sagte er: „Ja, er wird darum bitten, und es ist kein Problem.“ Jake sah ihn an und sagte: „Ja, das ist wahr.“ Von diesem Tag an änderte sich jedoch sein Verhalten gegenüber Jennifer, er wurde ihr gegenüber besitzergreifender, eifersüchtiger und reizbarer.

Sie begannen sich oft zu streiten, er überwachte auch ihr Handy und beschwerte sich über ihre Kleidung und ihre Haare.

Jennifer fragte Jake, was falsch daran sei, dass er sie so behandelte, denn er habe sich nie so verhalten. Er entschuldigte sich für seine hohe Arbeitsbelastung und seinen Stress und entschuldigte sich. Am selben Abend bot Jake Jennifer etwas an, das sie sehr nervös machte, und bat sie, das Baby zu behalten. Jennifer wurde blass, mit so etwas hatte sie nicht gerechnet, schließlich war ihnen beiden klar, dass es noch sehr früh war, warum war sie gekommen? Sie konnte auch während der Schwangerschaft keine Schauspielerin werden.

In den ersten Tagen nach dem Heiratsantrag war Jake äußerst aufmerksam und zärtlich zu Jennifer gewesen, etwas, das schon lange nicht mehr vorgekommen war, fast wie am Anfang ihrer Beziehung. Jennifer fand das Thema unangenehm: Sie war noch nicht bereit, Mutter zu werden, und wollte erst einmal Schauspielerin werden. Jake drängte sie immer wieder, ihr zu sagen, dass sie eine großartige Mutter sein würde und dass sie sich zu Hause um das Baby kümmern könnte, während er arbeitete. Jennifer sagte ihm, dass es nicht der richtige Zeitpunkt sei.

Jake wurde sehr wütend auf Jennifer und verbrachte ein paar Tage auf der Couch. Jennifer war sehr wütend über all das, und ihr kam eine Idee in den Sinn. Sie begannen noch im selben Jahr miteinander auszugehen, machten eine Reise nach Los Angeles und Jake sagte Jennifer sofort, dass sie in zwei Jahren dorthin ziehen würden. Es wäre perfekt für Jennifer, zu Vorsprechen zu gehen und sich dann zu überlegen, wie sie seine Frustration betäuben und ihn zum Umzug überreden könnte.

Jennifer dachte daran, Jake zu überraschen, wenn er von der Arbeit nach Hause kam. Er nahm Bilder von der Reise nach L.A. mit und erstellte ein wunderschönes Video mit Musik, Effekten und Sätzen, um sie an all die Liebe zu erinnern und daran, dass sie vor zwei Jahren dorthin gehen und dort leben wollten. Zu allem Überfluss kochte sie auch noch ein tolles Abendessen und trug ihre besten Dessous.

Daran gab es nichts auszusetzen. Jennifer arbeitete hart für ihn, war begeistert und freute sich, wenn er von der Arbeit nach Hause kam

Jennifer hatte alles vorbereitet, um Jake zu überraschen. Es war ungefähr die Zeit, zu der er normalerweise kam, und Jennifer freute sich darauf, ihn zu sehen. Eine halbe Stunde verging, und er war immer noch nicht da, und sie dachte: „Er ist sehr beschäftigt, er wird sich bestimmt verspäten.“ Jennifer sah ihn an. Es vergingen jedoch mehrere Stunden, und Jake tauchte immer noch nicht auf. Jennifer rief ihn etwa dreihundert Mal an, aber sein Handy war ausgeschaltet. Sie hatte große Angst, weil sie dachte, dass ihr etwas Schlimmes zugestoßen war, aber sie rief im Krankenhaus an, und die waren nicht einmal auf der Polizeiwache. Was sollte mit ihr geschehen?

Jennifer schlief auf der Couch ein, erschöpft von der Nervosität und dem Warten auf ihn. Das kalte Abendessen stand die ganze Nacht auf dem Tisch. Plötzlich öffnete sich die Tür, es war acht Uhr morgens, und Jake erschien, der nach Alkohol und Tabak roch.

Jennifer zuckte zusammen und rannte zu ihm, um eine Erklärung zu erhalten, aber er sagte ihr nur: „Lass mich in Ruhe“ und ging nach oben ins Bett. Jennifer konnte es nicht fassen und weinte.

Jennifer konnte nicht aufhören zu weinen, als sie auf der Couch saß. Jake hatte so etwas noch nie getan und es war alles sehr surreal. Er hatte die Arbeit verlassen und war auf eine Party gegangen, du weißt schon wohin, hatte sein Telefon ausgeschaltet und wollte den Lappen am Morgen zurückbringen. Das war untypisch für ihn. Jennifer fühlte sich wirklich schlecht, ihr Magen tat furchtbar weh, sie konnte nicht atmen, ihr war schwindelig und sie dachte, sie würde auf der Stelle sterben.

So etwas war Jennifer noch nie zuvor passiert, und sie hatte große Angst, also griff sie nach ihrem Handy und rief einen Krankenwagen. Sie war kurz vor der Ohnmacht und ihr Herz schlug mit tausend Schlägen pro Stunde. Der Krankenwagen traf ein und Jennifer wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sie mit einer akuten Panikattacke eingeliefert wurde. Jake erfuhr es erst am nächsten Morgen, als er aufwachte und sie anrief.

Als Jennifer sich beruhigte und sah, dass Jake nicht bei ihr im Krankenhaus war, wurde ihre Angst durch Wut ersetzt, und sie begann zu begreifen, was sie getan hatte. Glücklicherweise wurde sie von einem Freund begleitet, der sie nach ihrer Entlassung nach Hause fuhr. Als er nach Hause kam, war Jake da, voller Reue und flehte Jennifer an, ihm zu verzeihen und es nicht wieder zu tun, und vergoss sogar Krokodilstränen, damit sie ihn nicht verließ.

Obwohl Jake Jennifer um Vergebung bat, war es ein harter Schlag für sie, und sie konnte ihm nicht ganz verzeihen. Nach seiner Tat veränderte sich etwas in ihr und sie erkannte, dass sie ihr eigenes Glück anstreben sollte, auch wenn er etwas anderes wollte. Also suchte er den Rat seiner Mutter und traf eine wichtige Entscheidung. Sie wollte sich für ein Casting in Los Angeles bewerben, und wenn sie erwischt würde, könnte er mit ihr gehen, andernfalls würden sie sich trennen.

Jennifer hatte eine sehr wichtige Entscheidung getroffen und wollte sie auch durchziehen. Sie beschloss jedoch, Jacob nichts zu sagen, weil sie nicht wollte, dass er genauso reagierte, wie sie ihm gesagt hatte, dass jetzt nicht die Zeit für Kinder sei. Also bewarb er sich heimlich von seinem Laptop aus bei einigen Casting-Aufrufen und kaufte ein Flugticket nach Los Angeles. Alles war bereit, jetzt war es an der Zeit, herauszufinden, was er Jake erzählt hatte.

 

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